Aktuelle Beiträge
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Dystopie der Stadt
Bürotürme, fünfmal so hoch wie die höchsten Mietshäuser, ragen in den Himmel. Stadtautobahnen führen an Mietshäusern und an Hochhäusern in der Höhe des vierten Stockes an Fenstern vorbei.
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Der schwach gewordene Politiker
Ein Politiker will Flüchtlinge, die im Gastland kriminell wurden, in ein Land außerhalb der EU abschieben. Er hat weder das fremde Land noch die Gesetze der EU auf seiner Seite
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Poesie, die fließt, und Poesie, die krampft
Nicht nur durch Vergleich, auch durch Weglassung gibt es Poesie.
Die Ideologen der Moderne haben den Vergleich lieber, weil er
vom Raum und von der Zeit der Dinge absieht, die verglichen
werden.
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Armut und Reichtum, neu gesehen
Les Miserables trugen einst ein Transparent mit der Aufschrift „Work
or Riot“ durch eine englische Stadt. Es waren dünne Grubenarbeiter mit
ausgemergelten Gesichtern, die von Polizisten mit Schlagstöcken
flankiert wurden.
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Weltlage von Anthropozän bis Zölle
Für die Lage der Menschheit hatten die Naturforscher schon 1945
nach einem Wort für ein neues Erdzeitalter gesucht. Sie wollten
ursprünglich den Technik – Einfluss des Menschen auf den Planeten
Erde hervorheben.
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Ein österreichisches Wunder
Nach dem Tod von Richard Lugner fragte die Kronen Zeitung seine
Exfrau Christina, ob Lugner glücklich gewesen sei. Das bejahte diese
Frau. Ihr ehemaliger Gatte war als Unternehmer und Spaßmacher
der Nation erfolgreich und glücklich gewesen.
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Das Ich in den 1980er Jahren
Im Gasthaus von Altenberg berieten Konrad Lorenz, Rupert Riedl
und andere alte und junge Professoren die Vorwürfe, die sie
dem „Europäischen Forum Alpbach“ machen wollten.
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Wohlwollender Journalismus
Gerd Leitgeb, als er beim KURIER wirkte, schrieb einst den Satz: Wir fördern die Erlauchten, nicht die Erleuchteten! - Das war einerseits vernünftig gesprochen, wenn man an Mussolini und Hitler denkt, auch an den österreichischen Journalismus der 1920 er Jahre, andererseits ist´ s eine Ideologie.
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Die ausgehauchte Seele
Österreich ist ein religionsdefiniertes Land. Gott ist kein fescher,
alter Mann mit weißem Bart, der von einer Wolke aus ein Wiener
Begräbnis mit verfolgt, sondern er ist - schwer zu sagen –
etwas Anderes.
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Poesie und Oberfläche
Die Entstehung von Poesie kann – logisch gesehen – nur zwei
Wege nehmen. Entweder man umschreibt einen Sachverhalt durch
blumige Wörter, die zum Sachverhalt andere, fern liegende
Nachrichten hinzufügen.
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Die kalte Schulter der Modernen Kunst
Der Gymnasiast sah eine „Kunstaktion“ in einem Wiener
Theaterkeller. Nachher erklärte man ihm, das sei Kunst gewesen,
und zwar „ein Durchgang, kein Objekt“.“
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Weite und enge Welt der Kultur
„Der ästhetisch zweideutige junge Künstler, der sich auf
nichts Kollektives beziehen lässt, wird in der kleinen Welt
der Kultur nicht weit kommen.
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